Sozial-, Kinder- und Jugendhilfe

Gesetzesentwurf stoppen!

Soziales

Reform der Kinder- und Jugendhilfe

Am 22. September 2017 wird im Bundesrat Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) beraten. Das geht uns alle an, wenn das Sozialgesetzbuch VIII geändert werden soll. verdi Bayern hat den Ministerpräsidenten angeschrieben, der geplanten Novellierung nicht zuzustimmen. Wir wollen keine Kinder- und Jugendhilfe, die nach Kassenlage über Maßnahmen entscheiden kann.

Dieser Gesetzentwurf wurde weitegehend ohne Beteiligung der Akteure und Gewerkschaften in der Kinder- und Jugendhilfe auf den Weg gebracht um, wie es heißt: Die Rechte von Kindern zu stärken.
ver.di hält eine Stärkung der Rechte von Kindern für dringend geboten. Aus unserer Sicht würde das vor allem bedeuten, wirksame Instrumente zur Vermeidung von Kinderarmut zu schaffen. Aber nicht so!
Wir haben die Bundesratsmitglieder angeschrieben und aufgefordert, diesen Tagespunkt nicht zu behandeln bzw. den Entwurf abzulehnen.
Es ist Zeit aktiv zu werden, um den vorliegenden Gesetzesentwurf zu stoppen! Jetzt kommt es auch auf dich an!
Wir haben einen Musterbrief verfasst, und bitte dich und deine Kolleginnen, diesen auszufüllen und an die/den Ministerpräsident/in oder Ju-gendminister/in deines Bundeslandes zu senden.
Noch können wir es schaffen, diesen Entwurf zu kippen.
Für die Realisierung von Kinderrechten (Bildung, Entfaltung der Persön-lichkeit etc.) mit den Mitteln der Kinder- und Jugendhilfe ist es notwendig, die Voraussetzungen für eine sach- und fachgerechte Aufgaben-wahrnehmung zu schaffen.
Dazu müssen die vielerorts problematischen Arbeitsbedingungen z.B. in Kitas, in der Schulsozialarbeit und in den ASDs geändert werden. Aus Sicht von ver.di ist es dafür notwendig, bundesweit einheitliche Standards einzuführen.

Mehr dazu steht im Flugblatt, das hier heruntergeladen werden kann. 

Auch die ver.di-Stellungnahme kann hier heruntergeladen werden.