Tarifrunde öD 2018

Für Nullnummern ist die Zeit zu schade

Tarife/ÖD

2. Verhandlungsrunde

Nach der ergebnislosen zweiten Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst steigt die Verärgerung. „Die Beschäftigten bei Bund und Kommunen haben etwas Anderes verdient als leere Worte und den Hinweis, dass die Forderungen nicht finanzierbar wären. Für solche Nullnummern ist die Zeit zu schade“, erklärte Norbert Flach von ver.di Bayern. Wer angesichts prall gefüllter Steuersäckel den Beschäftigten nichts anbiete, spiele mit der Handlungsfähigkeit des öffentlichen Dienstes, so Flach.

 Schon jetzt habe der öffentliche Dienst Schwierigkeiten, qualifiziertes Personal zu halten und neu zu bekommen. „Trotzdem hieß es wieder einmal: außer Spesen nichts gewesen – das ist alles andere als Wertschätzung für die Beschäftigten“, betonte Norbert Flach.

In den letzten Tagen hatte es schon demonstrative Aktionen unterhalb der Ebene von Warnstreiks gegeben. „Im Laufe dieser Woche folgen nun Warnstreiks in Nürnberg, Erlangen, Straubing, Weiden und Ansbach, bevor in der nächsten Woche die Aktionen ausgeweitet werden“, kündigte Flach an. Betroffen sein werden insbesondere Einrichtungen der Kommunen, aber auch z.B. die Wasser- und Schifffahrtsämter des Bundes.

Wir sind es wert... ver.di Wir sind es wert...

Mehr zu den Warnstreiks in Bayern zeigt ein kurzer Filmbericht unter: https://www.br.de/nachrichten/mittelfranken/inhalt/streiks-in-ansbach-und-erlangen-100.html

Und ein Bericht über den Streik in Erlangen steht hier:  https://erlangen.verdi.de/bg-stadt/tarifrunde-2018/++co++51efe244-28e9-11e8-b530-525400940f89

 In  Regensburg waren etwa 600 Breschäftigte des öffentlichen Dienstes im Streik:

https://www.mittelbayerische.de/region/regensburg-stadt-nachrichten/so-trifft-der-streik-regensburg-21179-art1628661.html