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Frank Bsirske zeigt Präsenz bei der Stadt Bayreuth

Bezirk Oberfranken Ost

Bsirskes Besuch in Bayreuth ver.di Bsirskes Besuch in Bayreuth

Auf Einladung der Personalratsvorsitzenden der Stadt Bayreuth, Celile Aydinlioglu, selbst aktives ver.di-Mitglied und in verschiedenen Gremien ehrenamtlich engagiert, ist der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske am 13. Juni zur Personalversammlung der Stadt Bayreuth eigens aus Berlin angereist und referierte über den Tarifabschluss im Öffentlichen Dienst sowie über Chancen und Gefahren der Digitalisierung der Arbeitswelt.

Sein Besuch in Bayreuth ist angesichts der vielen Termine in der gesamten Republik keine Selbstverständlichkeit. „Seine Teilnahme an der Personalversammlung zeigt die Wertschätzung und Wichtigkeit der Personalratsarbeit bei der Stadt Bayreuth und stärkt den örtlichen Personalräten zugleich den Rücken“, so die beiden ansässigen Gewerkschaftssekretäre für den Öffentlichen Dienst, Tina Krause und Dirk Schneider im Einklang.

Bsirske erläuterte den ca. 300 interessierten Zuhörern in seinem einstündigen Vortrag die enormen Fortschritte des kürzlichen Tarifabschlusses wie den De facto-Mindestbetrag von 175,- Euro oder den überproportionalen Anstieg der Einstiegsgehälter. Außerdem beschrieb Bsirske differenziert die möglichen Veränderungen der Arbeitswelt durch die digitale Revolution. Schließlich stellte der ver.di-Chef noch sehr bildhaft den Sinn von Gewerkschaft dar: „Der Ursprung von Gewerkschaft findet sich im 19. Jahrhundert in England, als Arbeit auf dem Marktplatz an rechtlose Arbeiter zum niedrigsten Lohn versteigert wurde. Die gegenseitige Konkurrenz und Unterbietung haben diese Menschen irgendwann nicht mehr hingenommen. Sie fingen an sich zu organisieren. Auch heute gilt noch: Nur gemeinsam können die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre Interessen wirkstark vertreten. Und hierfür ist die Gewerkschaft da“, so Bsirske.