Tarifarbeit

Verhandlungen gehen in finale Runde

Tarife

Gewerblich-handwerkliche Tätigkeiten

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Im Laufe des Sommers wurden die Tarifverhandlungen zwischen ver.di-Bayern und dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) Bayern über eine neue Entgeltordnung für gewerblich-handwerkliche Tätigkeiten intensiv fortgesetzt. Dabei konnten bei einigen Berufsgruppen und Tätigkeitsbereichen, wie bei den Reinigungskräften, im Gärtner- und Friedhofsbereich, bei den Hausmeistern, aber auch im Theaterbereich erkennbare Fortschritte im Sinne der Beschäftigten erzielt werden. Signifikante Annäherungen gibt es auch bei den Kanalbeschäftigten, bei den Beschäftigten im hauswirtschaftlichen Bereich und im Straßenbau.

Auch im Bereich Müllabfuhr zeichnen sich Lösungen ab. Zudem haben die Arbeitgeber bei der Frage der Öffnung der Entgeltgruppen 5 und höher für Beschäftigte, die keine einschlägige Berufsausbildung besitzen bzw. nicht die entsprechenden Tätigkeiten zu mindestens 50 % ausüben, einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Bei den Erschwerniszuschlägen, die durch zahlreiche örtliche Tarifverträge in Bayern abgesichert sind, sind die Arbeitgeber von ihrer Forderung abgerückt, diese in den laufenden Eingruppierungsverhandlungen zum Verhandlungsgegenstand zu machen.

Es wird danach auch zukünftig örtliche tarifvertragliche Vereinbarungen geben und die bisherigen Erschwerniszuschläge sind damit gesichert!

Der KAV hat aber deutlich gemacht, dass er zum Thema Erschwerniszuschläge nach Abschluss einer neuen Entgeltordnung Verhandlungen einfordern wird.

Mehr dazu steht im Info, das hier heruntergeladen werden kann.