Tarifarbeit

Bericht der Sitzung vom Juli in Nürnberg

Landesbezirksfrauenrat/Tarife

Entgelttransparenzgesetz

Der Landesfrauenrat hat sich ausführlich über die neuesten Erkenntnisse zum Entgelttransparenzgesetz informiert. Frauen verdienen im Schnitt immer noch 21% weniger als Männer. Sie haben zwar aufgeholt und sind besser qualifiziert, aber es gibt im Erwerbsleben einen massiven Nachholbedarf. Die Auswirkungen im Alter sind enorm, es ergibt sich eine Rentenlücke von

53 %. In Deutschland tut sich nicht viel, so dass die Entgeltlücke einer der höchsten in Europa ist. Die Ursache liegt auch darin, dass frauendominierte Tätigkeiten meist schlechter bezahlt werden. Frauen steigen seltener in Führungspositionen auf, der Anteil an Frauen nähert sich durch gesetzliche Quoten, wo diese gelten, langsam an. Viele Frauen stecken in der Teilzeitfalle fest, der Minijob ist weiblich und eine Klebefalle! Tarifbindung wirkt. Dort wo Tarifverträge gelten und Betriebsräte aktiv sind, sind die Gehälter höhen. Frauen profitieren davon in besonderem Maße.

Mehr zur Sitzung des Landesfrauenrates vom  6. Juli in Nürnberg steht im "ticker", der hier heruntergeladen werden kann.