Tarifarbeit

ver.di fordert tarifliche Zulage

Tarife/Zulagen

Regensburgzulage

Nach  wie  vor  bestimmt die vom  Stadtrat am 13. Dezember 2018 beschlossene so genannte Arbeitsmarktzulage für bestimmte Beschäftigte die Gespräche auf den Fluren und in den Teeküchen der Stadt, aber auch über die Stadtgrenzen Regensburgs hinaus.

Während  der  Kommunale  Arbeitgeberverband Bayern  (kurz:  KAV)  z.  B.  in den Tarifverhandlungen zur Entgeltordnung    Handwerkliche Tätigkeiten Verbesserungen für die Betroffenen an vielen Stellen in Frage stellt, gehen Kommunen nun dazu über, übertarifliche Zahlungen an Beschäftigte zu leisten, obwohl sie Mitglied im KAV Bayern sind.

Uns stellen sich aber folgende Fragen: „Ist das gerecht? Hilft dies wirklich weiter, neues Personal zu gewinnen und die Beschäftigten zu motivieren?“ Erstens: Untere Einkommen sind überpropor- tional von Kostensteigerungen (z. B. steigende Wohnungsmieten) betroffen und würden vielfach leer ausgehen. Zweitens sind alle Beschäftigten der Stadt Regensburg das „Aushängeschild“ dieser schönen Stadt und leisten täglich einen guten Job für die Bürgerinnen und Bürger. Außerdem ist die Arbeitsmarktzulage als freiwillige übertarifliche Zahlung jederzeit widerrufbar. Dies lehnen wir ausdrücklich ab.

Wir wollen keine Zulagen nach Gutsherrenart! WIR wollen einen Tarifvertrag mit verbindlichen Regeln für alle Beschäftigten aller Entgeltgruppen!