Tarifrunde öD 2020

Angebot der Arbeitgeber – dreist, respektlos, provokant

Tarife/Öffentlicher Dienst

Mehr Ausdruck fehlender Wertschätzung geht nicht!

Die letzten Wochen waren hart! Tag für Tag wurde und wird in der Krise die Bedeutung des öffentlichen Dienstes deutlich.
Sei es im Jobcenter, in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, bei der Sozialarbeit und in der Kita, im Verkehrs- und Versorgungsbereich, bei der Entsorgung,
in Gesundheitsämtern und vielen anderen Bereichen: Mittlerweile über Monate stellt Ihr, die Beschäftigten im öffentlichen Dienst, Euch Tag für Tag den enormen Herausforderungen und arbeitet mit großem Engagement und hohem persönlichem Einsatz. Doch von öffentlichem Applaus und vom politischen Lob kann man sich nichts kaufen. Deshalb muss eine anständige Vergütungserhöhung her.

Arbeitgeber verschärfen den Konflikt maximal!
Etliche politische Verantwortungsträgerinnen und Verantwortungsträger in den Städten und Gemeinden haben dies erkannt und ihren Verband, die
Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber (VKA), nachdrücklich aufgefordert, die Leistung der Beschäftigten gebührend anzuerkennen und sie nicht
auch noch finanziell zu den Leidtragenden der Krise zu machen.
Auch der Bundesinnenminister Seehofer hat noch Anfang Oktober im Bundestag ein „vernünftiges“ Lohnangebot versprochen, das dem Einsatz in
der aktuellen Corona-Pandemie Rechnung trägt.
Wie sich jetzt herausstellt, alles nur leere Worte. Denn was machen stattdessen die Verbandsspitzen um Mädge, Seehofer und Co.? Nicht nur, dass
sie es nicht schaffen, über einen Zeitraum von mehr als sechs Wochen und zwei Verhandlungsrunden ein Angebot zu formulieren. Nein! Sie legen
ein fast bösartiges Papier vor, das den Namen Angebot wirklich nicht verdient.

Das Arbeitgeber-Angebot: Missachtung auf ganzer Linie
Am 22. Oktober setzen wir die Verhandlungen in der dritten Runde fort. Heute haben die Arbeitgeber des Bundes und der kommunalen Arbeitgeber nun endlich ihre Vorstellungen auf den Tisch gelegt und zeigen damit ihr wahres Gesicht.     

Mehr dazu steht im Flugblatt, das hier heruntergeladen werden kann.