Tarifrunde öD Länder 2019

Erste Warnstreikwoche „sehr erfolgreich“

Tarife/Länder

Aktionen und Streiks

Über eintausend Beschäftigte haben sich diese Woche an drei Tagen in Bayern an den ersten Warnstreiks beteiligt. Damit lag die Beteiligung weit über den Erwartungen. „Die ersten Warnstreiks in dieser Woche liefen sehr erfolgreich“, erklärte ver.di Tarifkoordinator Peter Hoffmann. „Das Lavieren der Arbeitgeber am Verhandlungstisch erzürnt die Beschäftigten.

Deshalb werden wohl die Warnstreiks vor der 3. Verhandlungsrunde Ende Februar noch ausgeweitet werden“, kündigte Peter Hoffmann an.

In dieser Woche waren im Großraum Rosenheim, in der Oberpfalz, in Würzburg und in München Beschäftigte des Freistaates Bayern, u.a. aus Autobahn- und Straßenmeistereien, staatlichen Bauämtern, Unikliniken, Universitäten, Studentenwerken, Gerichten, der Landesanstalt für Wein- und Gartenbau, der Autobahndirektion Südbayern, der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung und aus weiteren staatlichen Behörden des Freistaates an den ganztägigen Warnstreiks beteiligt.  

Hintergrund: ver.di fordert für die Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder Verbesserungen von 6 Prozent, mindestens aber eine Erhöhung der Tabellenentgelte um 200 € sowie zusätzlich 300 € für die Pflegebeschäftigten. Für die Auszubildenden fordert ver.di eine Erhöhung der Vergütungen um 100 Euro.