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Führungskräfte eindrucksvoll wiedergewählt

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Landesbezirkskonferenz

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Die Delegierten der Landesbezirkskonferenz von ver.di Bayern in Regensburg haben die hauptamtlichen Führungskräfte mit sehr überzeugenden Ergebnissen für weitere vier Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Die Landesbezirksleiterin Luise Klemens wurde mit 89,92 Prozent der gültigen Stimmen in ihrem Amt bestätigt. Ihre Stellvertreterin Linda Schneider erhielt 97,48 Prozent der Stimmen, Stellvertreter Norbert Flach 92,24 Prozent.

Die drei Wiedergewählten zeigten sich sehr erfreut über diese guten Ergebnisse. „Das ist natürlich auch eine Bestätigung für unsere Arbeit der letzten vier Jahre und zugleich ein Vertrauensvorschuss, den wir in unserer nächsten Amtsperiode zurückzahlen wollen“, erklärte Luise Klemens.

Die Delegierten der Landesbezirkskonferenz haben auch Mitglieder des Landesbezirksvorstands neu gewählt. Das höchste ehrenamtliche Führungsgremium von ver.di Bayern umfasst 42 Personen aus den Fachbereichen, Bezirken und Personengruppen von ver.di. Sabine Gruber
aus München wurde an die Spitze dieses Führungsgremiums gewählt.

Zu ihren Stellvertreter*innen im Präsidium des Landesbezirksvorstands wurden gewählt: Angela Schirmer, Bettina Rödig, Alexander Parasidis und
Volker Schmidt

Am 20. März war die Landesbezirkskonferenz in Regensburg von Landesbezirksleiterin Luise Klemens eröffnet worden. Grußworte zum Auftakt sprachen die Regensburger Bürgermeistern Gertrud Maltz-Schwarzfischer, die bayerische Sozialministerin Kerstin Schreyer und der bayerische DGB-Vorsitzende Matthias Jena. Die Delegierten und Gäste der Konferenz erlebten einen sehr lebhaften und stimmungsvollen Auftakt mit Liedern des Regensburger Asyl-Chors, mit dem dann auch ein gemeinsames „Bella Ciao“ angestimmt wurde – natürlich in der Originalfassung als Partisanenlied.

Der ver.di-Bundesvorsitzende Frank Bsirske verurteilte in seinem Referat die zunehmende Altersgefährdung von Rentnerinnen und Rentnern. „Jeder und jede Fünfte ist in Deutschland von Altersarmut bedroht. Eine solche Gesellschaft, die nach lebenslanger Arbeit nur ein Alter in Armut bereithält, können und dürfen wir nicht zulassen“, kritisierte Bsirske.

„Wir fordern einen klaren Kurswechsel in der Rentenpolitik. Und wir unterstützen deshalb mit großem Nachdruck den Vorschlag zur Grundrente von Arbeitsminister Heil“, so Bsirske. „Geld muss in die Altersversorgung gesteckt werden statt in die Rüstung. Rente statt Kanonen!“, forderte Bsirske.

Als weitere prominente Gäste wurde unter anderen Bsirskes designierter Nachfolger, Frank Werneke, begrüßt. Neben weiteren Mitgliedern des ver.di-Bundesvorstands fanden sich Repräsentantinnen und Repräsentanten befreundeter Organisationen und Gewerkschaften zur Landesbezirkskonferenz ein.